Wie schön, dass Ihr hier seid, um Euch den Inhalt des Adventskalenders anzuschauen, der heute für die Kaidso Family sein Türchen öffnet :-)

 

Es wird auf alle Fälle würzig!

 

Ich wünsche Euch ein gesundes und  schmackhaftes neues Jahr ;-)

 

Nun aber erstmal ganz wundervolle Weihnachten, liebe Kaidso Family

und liebe "Zufallsleser/innen", besinnlich, fröhlich, sonnig und voller Liebe und innerem Frieden..

 

Hier nun meine Zutat zum Kaidso-Adventskalender, mein Lieblingskräuterzaubersalz und mein wundervolles Suppenwürze-Rezept, das ich auch für andere Gerichte, nicht nur für Suppen nutze.

 

Eure Leela

Kleine Einleitung:

Wer gerne kocht oder Salate zubereitet, wird auch Salz nutzen und da ich alle meine Gewürze selber mische, stelle ich Euch heute zuerst mein bestes Rezept für ein Kräutersalz vor! Dieses Salz ist sogar geeignet für Allergiker und Autoimmunkranke und wird daher von mir AIP Salz genannt. AIP steht für Auto Immun Protokoll und kommt aus dem Bereich der Paleo Ernährung.

 

Es schmeckt aber auch Menschen, die sich um ihre Gesundheit nicht kümmern müssen. Der Duft ist sehr mediterran und paßt überall hinein, wo Gewürze dazu gehören, nicht nur über ein hart gekochtes Ei,

 

Hier mehr über AIP und Paleo

 

Natürlich, wie soll es anders sein, ist Salz die Hauptzutat.

 

Bio Salz an sich gibt es ja nicht, da Salz aus dem Meer gewonnen oder aus dem Berg abgebaut wird.

 

Die Art allerdings, wie Salz dann für den Verbrauch aufbereitet wird, ist entscheidend.

Denn je unbehandelter, desto besser.

Man kennt ja den Ausdruck:

Raffiniertes Speisesalz

Aber was verbirgt sich dahinter?

 

Kochsalz wird industriell gefertigt, besonders billig, aber auch besonders schädlich.

 

Von den natürlichen Stoffen, die zum Beispiel in Meersalz oder Steinsalz enthalten sind, bleibt ein einziger Wirkstoff vorhanden und das ist Natriumchlorid.

Dies ist schädlich für uns.

Der Körper nimmt das Natriumchlorid als aggressives Zellgift wahr.

Der Gebrauch kann zu verschiedenen Gesundheitsstörungen führen.

Außerdem bewirkt der ausschließliche Gebrauch dieses Salzes paradoxerweise einen Salzmangel...

 

Hier kannst du noch mehr Informationen über Salz und dessen Wirkung auf uns lesen

 

Die zwei Rezepte findest du weiter unten, wenn du es eilig hast :-)

 

 

 

 

Auf dem Foto sieht man Steinklee oder auch Honigklee genannt.

Diese wundervolle Pflanze ist sehr gesund für die Venen, also bei Krampfadern,

sie wirkt gegen Kopfschmerzen und verbessert die Lymphziirkulation.

Mehr zum Stein- oder Honigklee hier

 

Ich nutze für mein Kräutersalz IMMER die Blüten vom Steinklee.

Diese Pflanze ist allerdings eine kleine Diva, denn sie wächst nie zweimal hintereinander an derselben Stelle,

sondern sucht stets neue, gerne sehr sonnige Flächen.

Bevorzugt wächst sie leider am Straßenrand, wo man sie nun gar nicht ernten kann,

durch die Abgase und Schadstoffe der vorbeifahrenden Autos.

 

Es lohnt sich aber diese Pflanze, die auch eine wundervolle Bienenweide ist und die es auch mit weißen Blüten gibt, zu suchen und dann mit den Bienen zu teilen. Also: niemals alles abernten, immer den Bienen etwas stehen lassen.

Gerne wächst der Steinklee an Steinbrüchen, was ihm wohl auch diesen Namen gab. Honigklee wegen des fantastischen Geruchs und der Bienen, die sich an ihm laben.

 

Mir gelang es zwei Pflanzen in einem Jahr hier auf meinem Grundstück groß zu ziehen und durch mein sorgsames Ernten der kleinen gelben Blüten, konnte ich die Pflanzen bis zum Frost im November immer wieder abernten.

 

Die Trocknung muß äußerst sorgfältig und schnell erfolgen, damit sich kein Schimmel bildet, das würde sonst

zu einer giftigen Wirkung führen. Ich nutze einen Dörrapparat, in dem ich übrigens auch die Zutaten für die Suppen- würze trockne. Da ich meine Familie mitversorge, hat sich die Anschaffung wirklich gelohnt.

 

Der Duft, der beim Trocknen des Steinklees durchs Haus zieht, gibt natürlich auch dem Kräutersalz eine besondere Note.

Es duftet nach Heu und kommt von den Cumarinen. Der weiße Steinklee enthält übrigens weniger Flavonoide, weshalb ich den gelben bevorzuge.

 

 

 

 

HIER das Rezept für

 

Selbsthergestelltes Kräutersalz

 

Ein Stück Gesundheit, so ganz nebenbei

 

 

 

Inhaltsstoffe, möglichst Biologisch erzeugt –

 

 

Das Salz, welches ich gerne benutze, stammt entweder aus Pakistan, nahe Himalaya oder ich nehme das Steinsalz von Erntesegen.

 

Mischung ca. 80/20 vom Verhältnis Salz zu Kräutern in %

 

 

Kerbel, Rosmarin, Oregano, Thymian, Dillkraut und Dillspitzen, Salbei, Melisse, Korianderblätter, Muskatblüte, Ingwer - gemahlen, Schnittlauch, Brennesselblätter, Basilikum, Krauseminze, Zitronenmelisse, Verbene, Petersilie, Liebstöckel, Majoran, Schafgarbe, Steinkleeblüten.

 

Ich kaufe die Kräuter, die ich nicht selber sammeln kann, ungemahlen. Frisch gemahlen entfalten sie einen himmlischen Duft und ich mische dann in einer großen Schüssel alle gemahlenen Kräuter und das Salz.

 

Wenn möglich nutze ich Wildsammlung.

 

Bio Kräuter kann man aber auch im Internet kaufen, z.B. im Kräuterparadies Lindig

Steinkleeblüten habe ich noch nirgends zum Kauf entdeckt.

Diese mahle ich übrigens nicht, sondern füge sie am Ende dem Salz zu. Die kleinen Ripsen sind einfach ein Hingucker und können so mitgegessen werden. Dadurch läßt sich das Salz nicht im Salzstreuer nutzen.

 

 

Bevorzugt nutze ich altes Wissen und mische mein Salz an Vollmondtagen, besonders gerne, wenn ein Erdzeichen im Vollmond steht, wie die Jungfrau. Dann, so meine Erfahrung, klumpt das Salz nicht und zieht auch keine Feuchtigkeit.

 

und hier noch die

 

Selbstgemachte Suppenwürze

 

Dazu besorgst du dir Karotten, Lauch, Sellerieknollen, Petersilienwurzel und Gewürze wie: Liebstöckel, Pfeffer und gerne auch verschiedene Pfeffersorten, einige Nelken, einige Lorbeerblätter, Bierhefe auf Melasse-Basis, Kurkumapulver, vllt. auch Knoblauch oder / und Zwiebelpulver.

Mach die Suppenwürze zu deinem ganz persönlichen Gewürz, indem du deine Gewürze nach deinem Geschmack zusammenstellst.

 

Das Gemüse schneidest du schön klein und gibst es in einen guten Mixer, damit es ganz fein wird. Wenn du einen Dörrapparat hast, trocknest du das Gemüse dort, bei 42°. Sonst bei 50° im Backofen.

 

Am Ende mischst du alle klein gemixten Gewürze und Bierhefe, sowie Kurkuma.

 

Von der Bierhefe nimmst du ca. 1-3 Eßl., je nach deinem Geschmack. Ohne Bierhefe fehlte mir da etwas. Sie scheint auch ein Geschmacksträger zu sein. Aber es ist wichtig, Bierhefe auf Bio-Melasse-Basis zu nehmen, damit man keine genetisch veränderte bekommt. Im Naturkostladen oder Reformhaus wirst du sie finden.

 

Kurkuma, wenn es vertragen wird, kann reichlich dazu, etwa 1/3 der Mischung kann Kurkuma sein. Hier mehr zu möglichen Nebenwirkungen von Kurkuma

 

Ich gebe immer auch schon mein Kräutersalz dazu.

 

Und denk vielleicht immer daran: eine Portion Liebe gibt den Gewürzen noch den ganz besonderen Geschmack!

 

Vielleicht hattest du eine kleine Freude an diesem Adventskalender Rezept und möchtest auch dein Kräutersalz selber herstellen oder eine Suppenwürze für dich.

 

Probier einfach ein wenig herum und taste dich an DEIN Gewürz heran!

Viel Freude dabei

wünscht dir Leela